Zustandsüberwachung und Stillstandsmonitoring

Sicherung von reibungslosen Produktions- und Prozessabläufen

einfach. machen. plug & play.

Ursachen für Maschinenstillstände

Kostentreiber Maschinenstillstand

Die meisten Maschinenstillstände haben entweder technische oder prozess- bzw. organisationsbedingte Gründe. Zu den technischen Störungen zählen vor allem elektrische oder mechanische Fehler, die oftmals auf unterlassene oder unzureichende Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zurückzuführen sind. Eine proaktive Wartung und Instandhaltung ist kostenintensiv und wird aus diesem Grund eher vernachlässigt. Erst wenn der Schaden dann entstanden ist, erhöht sich die Priorität vorbeugender Maßnahmen.

Dabei ist bekannt, dass Produktionsstillstände einen erheblich größeren finanziellen Schaden anrichten, als die Kosten für Wartung und Instandhaltung betragen. Der VDE bezifferte beispielsweise einen 5-minütigen Fertigungsstillstand in der Automobilindustrie mit ca. 100.000 € (VDE Dialog, 02/2021). Hier kann effizient gegengesteuert werden.

Vermeidung von Maschinenstillständen

Digitale Zustandsüberwachung mit Retrofit

Eine Möglichkeit zur Vermeidung ungeplanter Maschinenstillstände ist die Digitalisierung von Maschinen, Anlagen und Prozessen, um kontinuierlich Daten zu erfassen und damit die Maschinen zu überwachen. Das Retrofit ist eine kostengünstige Variante für das Nachrüsten von Maschinen und Anlagen. Alter und Fabrikat spielen hierbei kaum eine Rolle.

Bei der Nachrüstung werden die Maschinen und Anlagen mittels Sensoren drahtlos vernetzt, um zielgerichtet und kontinuierlich relevante Daten zu erheben. Die erfassten Daten lassen bereits im Vorfeld Rückschlüsse auf Anomalien, Verschleiß oder anderen Ereignisse zu. Im Sinne der vorausschauenden Wartung und Instandhaltung kann hier proaktiv Stillständen entgegengesteuert werden.

Erhöhung Anlagenverfügbarkeit

Plug & Play Zustandsüberwachung mit in.hub

Mit unserem Plug & Play-Ansatz können wir innerhalb kurzer Zeit in nahezu jeder Produktion eine Zustandsüberwachung installieren und damit die Anlagenverfügbarkeit signifikant erhöhen.

In einem ersten Schritt suchen wir die passende Sensorik für eure Anwendung aus. Diese wird an eure Maschinen angebracht. In einem nächsten Schritt werden entweder mit Kabel oder kabellos die Sensoren an eines unserer IoT-Gateways angeschlossen. Das IoT-Gateway erfasst die Daten der Maschine, wandelt sie um und mittels unserer Software SIINEOS werden die Daten dann ausgewertet. Ihr schaut euch die visualisierten Daten auf eurem Dashboard an, das wir nach euren Erfordernissen konzipieren.

Erprobte und Individuelle Konzepte zur Zustandsüberwachung

Für die Zustandsüberwachung von Maschinen und Prozessen haben wir ein bewährtes Konzept, das jedoch bei Bedarf individuell angepasst werden kann. 

  • Kundenstimmen

    In unserer Abteilung "Digitaldruck und Lackierung" produzieren wir Dekorwände für unsere Nasszellenmodule, die sowohl im Hochbau als auch im Bereich Schiffsbau eingesetzt werden. Wir hatten unter anderem mit Staubeinschlüssen im Lack und Problemen bei der Absaugung von Lacknebel zu kämpfen. Dank dem Partikelmesssystem pSYS konnten wir die Staubeinbringung im Lackierraum detektieren und geeignete Gegenmaßnahmen einführen. Die für uns nicht sichtbare Ausbreitung von Lacknebel konnte durch Optimierung der Zu- und Abluftparameter auf ein Minimum reduziert und die Gesundheit unserer Mitarbeiter so nachhaltig geschützt werden. Des Weiteren konnten wir durch die Zuluftanlage bedingte Schwankungen in der Lufttemperatur und -Feuchtigkeit feststellen und durch die Anpassung der Steuerung verringern. Im Moment wird unsere Lackieranlage permanent auf die Stabilität der Absaugparameter überwacht. Hierdurch können wir rechtzeitig Zu- und Abluftfilter tauschen und gleichzeitig wichtige Informationen für unsere Wartungspläne sammeln. Der Support der Firma in.hub war jederzeit schnell und unkompliziert bei jeglichen Fragen zur Messung und Auswertung der Daten zur Stelle.

    Jörg Eickholz | Technische Entwicklung Digitaldruck Lackierung
  • Kundenstimmen

    Wir entwickeln und fertigen technische Bauteile, Maschinenelemente sowie komplette Maschinen und Anlagen in Holzbauweise. Unser Produktionsbereich unterlag einerseits schwankenden klimatischen Bedingungen und andererseits, durch Bearbeitung des Holzes, sehr hohen Staubbelastungen. Um gesundheitliche Schäden an Mitarbeitern vorzubeugen und Einschränkungen an der Qualität unserer Rohstoffe zu vermeiden, haben wir zur Überwachung von Staub und Klima das Partikelmesssystem pSYS eingesetzt. Überzeugt hatten uns die schlanke und robuste Bauweise und die einfache Handhabung des Systems. Dank des pSYS haben wir die Partikelkonzentrationen unseres Werkstattbereichs kontinuierlich und echtzeitnah im Blick. Die flexible Erweiterbarkeit des Systems ermöglicht uns nun in einem nächsten Schritt das Monitoring unseres Energiemanagements. Wir danken der in.hub für die professionelle Beratung und die schnelle und reibungslose Umsetzung des Vorhabens!

    Christoph Alt | CEO Ligenium GmbH
  • Kundenstimmen

    Wir haben das Partikelmesssystems pSYS out-of-the-Box selbst im Unternehmen implementiert
    und konnten anhand der direkten sichtbaren echtzeitnahen Werte erstmals die tatsächlichen
    Hotspots und die Höhe der Partikelkonzentrationen sowohl in unseren Lackieranlagen als auch
    im gesamten Fertigungsbereich erfassen. Der direkt sichtbare Zusammenhang zwischen den Auswirkungen der verschiedenen Lacksysteme auf die Feinstaubbelastung in der Anlage hat uns veranlasst, unsere Prozessschritte zur Lackierung unserer hochwertigen Hochglanzteile gezielt anzupassen.
    Wir konnten hierbei unsere Ausschuss- und Nacharbeitsquoten erheblich vermindern und somit Kosten reduzieren. Durch das kontinuierliche Monitoring unserer Fertigungsumgebungen profitieren auch unsere Kunden von den gleichbleibenden und transparenten Qualitätsstandards für Ihre Produkte.

    Joachim Feulner | Six Sigma Warranty | Six Sigma Master Black Belt | Q/U/E-Management
  • Kundenstimmen

    Bei den verketteten Prozessen unserer SMT-Fertigungslinien wurde der Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit mit der in.hub auf die Erfassung und Visualisierung der Anlagenzustände und Prozessparameter, sowie die direkte Verknüpfung mit unserem ERP- und Planungssystem gelegt. Ziel war es einerseits, einen Echtzeitüberblick über die Ausbeute und die Maschinenverfügbarkeit zu haben, damit direkt auf Änderungen reagiert werden kann. Andererseits war für uns die frühzeitige Erkennung von Verschleißparametern wichtig, um die Prozessstabilität zu gewährleisten und ungeplante Maschinenstillstände auszuschließen, sowie vorbeugende Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen geplant durchführen zu können. in.hub hat, ohne zusätzliche Schnittstellen oder invasive Eingriffe in unsere IT, mit einfachen Lösungen die Anbindung an unser bestehendes ERP-System vollzogen und die gewünschten Ergebnisse erzielt. Anhand der Visualisierung unserer 24/7 Realtime-Daten auf den Dashboards haben wir die Prozessstabilität unserer gesamten Fertigungslinien im zeitlichen Verlauf im Blick.

    Andreas Grimmer | Production Director Turck Beierfeld GmbH
  • Kundenstimmen

    Die Digitalisierung unserer Kernprozesse ist ein strategischer Pfeiler für die GETT-Gruppe. Unsere Fertigungskompetenzen sind im Laufe unserer erfolgreichen Unternehmensgeschichte kontinuierlich gewachsen. Zusammen mit unserem Digitalisierungspartner, der in.hub GmbH, treiben wir die digitale Abbildung wichtiger Fertigungsparameter voran. Über den Einsatz des IoT-Gateways HUB-GM100 ist es uns möglich, zeit- und kostenoptimiert wertvolle Produktionsdaten aus einem herstellerübergreifenden Maschinenpark abzugreifen. Das erlaubt uns unter anderem die Optimierung unserer Auslastung, das frühzeitige Erkennen von Störungen und eine genauere Produktkalkulation.  
    Wir danken dem in.hub - Team für die jederzeit zielorientierte Zusammenarbeit und freuen uns auf die Umsetzung der nächsten Projekte.

    Pierre Beer | Geschäftsführender Gesellschafter und CEO von GETT

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